Anleihenbericht
Renditen der Bonds geben nach

Am amerikanischen Anleihemarkt haben am Dienstag die Kaufaufträge überwogen. Die Renditen gaben am vierten Handelstag in Folge nach. Händler verwiesen zum einen darauf, dass dem Aktienmarkt der Schwung ausgegangen sei und Anleger wieder die Sicherheit von Staatsanleihen suchten.

HB FRANKFURT. Zum anderen habe der großvolumige Bondaufkauf der US-Notenbank das Interesse an den Treasuries angekurbelt. Die Federal Reserve erwarb dreijährige Papiere über 6,45 Mrd. Dollar. Der letzte Bondaufkauf hatte ein Volumen von sechs Mrd. Dollar.

Deutsche Bundesanleihen rentierten zum Handelsende beim Vortagesstand von 3,51 Prozent. Der Bund-Future lag 15 Basispunkte höher bei 119,63 Prozent. Konjunktursignale wiesen in unterschiedliche Richtungen: Die aktuelle ZEW-Umfrage belegte, dass Finanzanalysten und institutionelle Anleger den Konjunkturausblick derzeit so optimistisch sehen wie seit drei Jahren nicht mehr. Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag warnte Ratsmitglied Ewald Nowotny, Europas Wirtschaft stecke noch immer in der Krise. Die EZB müsse sich weiter darauf konzentrieren, die Konjunktur anzukurbeln. Schnelle Zinserhöhungen seien nicht gerechtfertigt. Am Primärmarkt beschaffte sich Großbritannien sieben Mrd. Pfund über eine Emission von Anleihen mit einer Laufzeit von 25 Jahren.

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