Anleihenbericht
Renditen der Staatsanleihen gehen zurück

Sichere Staatsanleihen sind bei den Anlegern am Montag wieder gefragt gewesen. Für Kursgewinne und Renditerückgänge am europäischen und amerikanischen Bondmarkt sorgten die niedrigeren Aktienkurse sowie die Befürchtungen um General Motors und Chrysler. Auch wird befürchtet, dass weitere Banken Staatshilfe benötigen werden.

HB FRANKFURT. Die Bonds wurden außerdem dadurch gestützt, dass die US-Notenbank am Montag Staatspapiere mit Laufzeiten von August 2026 bis Februar 2039 zurückkaufte. Damit hofft sie, die langfristigen Fremdkapitalkosten nach unten zu drücken.

Die Rendite dreißigjähriger Treasuries sank um sieben Basispunkte auf 3,55 Prozent. Zehnjährige US-Staatspapiere verzeichneten einen Renditerückgang von sechs Basispunkten auf 2,69 Prozent. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten bei 3,02 Prozent sechs Basispunkte niedriger. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg um 61 Basispunkte auf 124,20 Prozent.

Am Primärmarkt nahm Italien über zehn Mrd. Euro über vier verschiedene Papiere auf. Griechenland stockte eine Anleihe mit Fälligkeit 2014 auf. Die Rendite lag Konsortialkreisen zufolge bei etwa 225 bis 235 Basispunkten über dem mittleren Swapsatz. Das Land Niedersachsen begab eine fünfjährige Anleihe im Volumen von zwei Mrd. Euro, verlautete von Konsortialbanken.

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