Anleihenbericht
Renditen der Staatsbonds ziehen leicht an

Die Kurse der Staatsanleihen sind am Dienstag erneut etwas unter Druck geraten, die Renditen legten zu. Auslöser waren US-Konjunkturdaten.

HB FRANKFURT. Die Umsätze amerikanischer Einzelhändler sind im August um 2,7 Prozent gestiegen. Autokäufe ausgeklammert, lag das Plus bei 1,1 Prozent. Beide Werte übertrafen die Prognosen von Bloomberg befragter Analysten. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am späten Nachmittag drei Basispunkte höher bei 3,29 Prozent. Der Bund-Future sank um 39 Basispunkte auf 120,99 Prozent. US-Treasuries gaben ebenfalls nach; die Rendite stieg um drei Basispunkte auf 3,45 Prozent.

Die US-Großhandelspreise legten zudem im August mehr als doppelt so stark zu wie erwartet. Der Anstieg von 1,7 Prozent war der vierte in fünf Monaten. Die Inflationserwartungen der Investoren stiegen nach den Daten. Dies zeigt die Renditedifferenz zwischen sogenannten inflationsgesicherten Staatsanleihen (Tips) und zehnjährigen Treasuries. Vor zwei Wochen lag der Spread bei 1,66 Prozentpunkten, seither kletterte er auf 1,84 Prozentpunkte.

Am Primärmarkt platzierte Irland am Dienstag insgesamt eine Mrd. Euro über elf und viereinhalb Jahre. Newmont Mining, der größte US-Goldproduzent, kündigte Benchmarkanleihen mit Laufzeiten von zehn und dreißig Jahren an.

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