Anleihenbericht
Renditen der US-Staatsbonds ziehen an

Amerikanische Konjunkturdaten haben am Donnerstag die Kurse der US-Treasuries unter Druck gesetzt. Die Rendite der zehnjährigen Papiere stieg sieben Basispunkte auf 3,80 Prozent. Marktteilnehmer schichteten in risikoreichere Anlagen um.

HB FRANKFURT. Sie taten das, da in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe niedriger und die Auftragseingänge bei langlebigen Gütern (ohne Transport) höher ausfielen als erwartet.

Auch in Europa belasteten die US-Daten die Kurse. Gebremst wurden die Verluste jedoch durch die schlechter als erwartet ausgefallenen Daten zum Konjunkturklima aus Deutschland (siehe Devisen) und Frankreich, wo das Wirtschaftsvertrauen auf ein 16-Monats-Tief rutschte. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte etwas höher bei 4,15 Prozent. Der Bund Future lag acht Basispunkte im Minus bei 113,82 Prozent.

Am Primärmarkt platzierten mehrere Bundesländer gemeinsam sechsjährige Landesschatzanweisungen über 1,5 Mrd. Euro. Die USA begaben fünfjährige Treasuries mit einem Volumen von 19 Mrd. Dollar (zwölf Mrd. Euro). Es war die größte US-Emission über diese Laufzeit seit 2003. Italien beschaffte sich 3,5 Mrd. Euro über zweijährige Anleihen, Großbritannien 675 Mill. Pfund (848 Mill. Euro) über Papiere mit Laufzeit bis 2047. Japan nahm 1,7 Billionen Yen (10,4 Mrd. Euro) über Zweijährige auf.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%