Anleihenbericht
Renditen im Euro-Raum fallen

An den Anleihemärkten im Euro-Raum sind die Kurse am Montag gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Rückenwind erhielten die Bondmärkte von den sinkenden Aktienkurse, die die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatspapieren anschoben.

HB FRANKFURT. Kurse und Renditen der US-Treasuries pendelten um den Stand vom Freitag. Investoren verhielten sich angesichts des Zinsentscheids der US-Notenbank am Mittwoch und der anstehenden Auktionen von Treasuries abwartend. Die US-Regierung will in dieser Woche 75 Mrd. Dollar am Anleihemarkt beschaffen. Kursstützend am US-Bondmarkt wirkten technische Indikatoren, die signalisieren, dass die Kursverluste der letzten sechs Handelstage überzogen waren. Bei den Renditen zehnjähriger Treasuries ist der Zehn-Tages-Index der relativen Stärke auf 68 geklettert. Ein Stand von 70 deutet an, dass die Papiere überverkauft sind. Begrenzt wurden die Kursgewinne jedoch durch einen Kommentar von Laura Tyson. Die Beraterin von Präsident Barack Obama sieht die US-Wirtschaft kurz vor einer Erholung.

Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,84 Prozent einen Basispunkt niedriger. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab zwei Basispunkte auf 3,49 Prozent nach. Der Terminkontrakt Bund-Future zog um 14 Basispunkte auf 120,40 Prozent an.

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