Anleihenbericht
Renditen in den USA und Europa geben nach

Am Rentenmarkt haben am Dienstag in den USA und in Europa die Kauforders überwogen, die Renditen gaben deutlich nach. Neue Verluste am Kreditmarkt nährten die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen.

FRANKFURT. Die Investmentbank JPMorgan kündigte weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe an, die Schweizer UBS wies den vierten Quartalsverlust in Folge aus. Schub brachte zudem die Aussicht, dass die Inflation allmählich zurückgehen und die Realerträge der Anleihen künftig weniger belasten wird. In Frankreich erklärte Regierungssprecher Luc Chatel, die Teuerung habe ihr Höchstniveau bereits hinter sich. Ein Kursrückgang am Markt für inflationsgeschützte US-Staatsanleihen belegte, dass die Inflationserwartungen auf den niedrigsten Stand seit 2003 gesunken sind.

Zehnjährige Treasuries rentierten sechs Basispunkte niedriger bei 3,93 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank fünf Basispunkte auf 4,22 Prozent. Der Bund-Future stieg auf 113,84 Prozent.

Am Primärmarkt beschaffte sich die Deutsche Telekom 1,5 Mrd. Dollar über eine Emission von Dollar-Bonds in zwei Tranchen. Fünfjährige Papiere wurden zu einem Renditeaufschlag von 265 Basispunkten gegenüber Treasuries platziert. Bei der Auktion zehnjähriger Telekom-Papiere lag die Renditeprämie bei 275 Basispunkten.

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