Anleihenbericht
Renditen in Europa steigen kräftig an

Inflationsbefürchtungen haben am Montag bei europäischen Anleihen für steigende Renditen gesorgt. Marktteilnehmer sind der Auffassung, dass die Kursgewinne bei Staatsanleihen in letzter Zeit angesichts der Inflationsaussichten zu hoch ausgefallen sind.

HB FRANKFURT. Bereits vergangene Woche hatten Vertreter der Europäischen Zentralbank auf Inflationsrisiken verwiesen. Dazu kamen am Montag steigende Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Das macht die als sicher geltenden Staatspapiere weniger attraktiv für Investoren.

Zusätzlicher Druck auf die Anleihekurse kommt von den in dieser Woche anstehenden Bond-Auktionen. Die Niederlande und Frankreich wollen insgesamt rund zehn Mrd. Euro am Kapitalmarkt beschaffen, schätzen Experten von JPMorgan Chase & Co. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher bei vier Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 36 Basispunkte abwärts auf 116,08 Prozent. In den USA wurden feiertagsbedingt keine Anleihen gehandelt.

Britische Anleihen litten ebenfalls unter Inflationsbefürchtungen, angeheizt durch die Immobilienpreise. Erstmals seit drei Monaten sind die Preise für Eigenheime in Großbritannien wieder gestiegen. Die Rendite der zehnjährigen Gilts zog fünf Basispunkte an auf 4,62 Prozent.

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