Anleihenbericht
Renditen legen in Europa und den USA zu

Am Rentenmarkt haben die Renditen zum Wochenstart zugelegt, die Kurse gaben sowohl in den USA als auch in Europa deutlich nach. Angesichts positiver Signale aus dem Finanzsektor (siehe Devisen) schichteten Investoren in Anlagen mit höherem Ertragspotenzial wie Aktien um.

HB FRANKFURT. Zehnjährige Treasuries rentierten sieben Basispunkte höher bei 2,96 Prozent. Bei zehnjährigen Bundesanleihen stieg die Rendite fünf Basispunkte auf 3,11 Prozent. Der Bund-Future sank auf 123,37 Prozent.

Im Fokus der Bondhändler stand die geldpolitische Sitzung der US-Notenbank, die heute beginnt. Von besonderem Interesse ist die Frage, ob Fed-Chairman Ben Bernanke bei seiner Erklärung am Mittwoch ankündigen wird, künftig US-Staatspapiere aufzukaufen. Im Januar hatte die Fed diese Absicht durchblicken lassen. Am Mittwoch gibt sie auch ihre Zinsentscheidung bekannt. Am Donnerstag teilt das US-Finanzministerium dann mit, in welchem Umfang nächste Woche neue Bonds begeben werden.

Am Primärmarkt für Unternehmensanleihen ist in Kürze mit einer Emission des amerikanischen Ölfeld-Dienstleister Schlumberger zu rechnen. Bankkreisen zufolge will er fünfjährige Papiere im Volumen von einer Mrd. Euro ausgeben. Der US-Pharmariese Pfizer plant offenbar eine Emission über mindestens 500 Mio. Dollar.

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