Anleihenbericht
Renditen von Anleihen legen wieder etwas zu

Am Rentenmarkt haben am Donnerstag beiderseits des Atlantiks die Verkaufsorders überwogen. Die Renditen stiegen moderat, nachdem sie in den vergangenen Wochen immer weiter nachgegeben hatten. Manche Anleger verließen die Sicherheit der Staatspapiere, da Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA Hoffnungen zur Konjunkturentwicklung nährten.

HB FRANKFURT. Zehnjährige US-Treasuries wurden etwas billiger und rentierten vier Basispunkte höher bei 3,84 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg fünf Basispunkte auf 4,17 Prozent. Der Bund-Future sank auf 114,15 Prozent.

In den USA ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche etwas zurück. Das Niveau signalisiert aber noch immer eine Abschwächung des Arbeitsmarktes. Die Konjunkturindizes der Federal Reserve Philadelphia für August fielen weniger schwach aus als im Vormonat.

In der Eurozone stimmte der Einkaufsmanagerindex für die Industrie- und Dienstleistungsbranche optimistisch. Die von Volkswirten befürchtete Verschlechterung der Lage im August blieb aus. „Die Stabilisierung der Daten dämpft Erwartungen, dass es EZB eilig hat, die Leitzinsen zu senken“, sagt Bondstratege Peter Müller von der Commerzbank. Für den Bondmarkt sei das negativ. Europäische Anleihen seien zudem derzeit sehr teuer.

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