Anleihenbericht
Renditen von US-Anleihen steigen

Der Finanzmarkt kriselt, die bedeutenden Zentralbanken reagieren mit massiven Liquiditätsspritzen. Diese haben am Donnerstag an den Anleihenmärkten in den USA und Europa die Kurse sinken und die Renditen steigen lassen.

FRANKFURT. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries legte drei Basispunkte zu auf 3,45 Prozent. Bundesanleihen mit Fälligkeit in zehn Jahren rentierten ebenfalls drei Basispunkte höher bei 4,04 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future sank 13 Basispunkte auf 115,20 Prozent.

Dennoch sehen Investoren in dem Vorgehen der Zentralbanken keine nachhaltige Maßnahme, um die Kapitalknappheit am Finanzmarkt aufzuheben. Die Bondexperten der BayernLB gehen davon aus, dass Anleger weiterhin die Sicherheit von Staatsanleihen suchen werden.

Am russischen Aktienmarkt flüchteten Investoren aus Staatspapieren. Der Kurs der 30-jährigen Dollar-Anleihe sackte auf den tiefsten Wert seit vier Jahren, die Rendite kletterte zeitweise um 32 Basispunkte auf 7,3 Prozent. Die Regierung hatte 44 Mrd. Dollar in die drei größten Banken des Landes gepumpt, um den taumelnden Finanzmarkt zu stützen. Am Primärmarkt nahm Frankreich insgesamt 6,5 Mrd. Euro über Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten auf. Spanien beschaffte sich 1,775 Mrd. Euro über die Emission von zehnjährigen Papieren.

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