Anleihenbericht
Renditen von US-Bonds geben deutlich nach

Die Kurse der US-Staatsanleihen haben am Montag den dritten Tag in Folge angezogen. Rückenwind erhielten sie durch einen Kommentar des chinesischen Zentralbankgouverneurs Zhou Xiaochuan, dass sein Land vorläufig an seiner Devisenpolitik festhalten werde. China ist der größte Investor in US-Staatspapiere.

HB FRANKFURT. Zudem gehen US-Primärhändler davon aus, dass bei den Treasuries das Schlimmste überstanden ist. Sie verweisen auf die starke Nachfrage. So nahmen bei der Auktion von siebenjährigen US-Anleihen indirekte Käufer, zu denen auch ausländische Zentralbanken gehören, doppelt so viel ab wie bei der vorangegangenen Emission im Mai.

Nach uneinheitlichen Konjunkturdaten bewegten sich die Renditen im Euro-Raum um den Stand vom Freitag. Während der Einzelhandelsumsatz in der Region im Juni erneut gesunken ist, haben sich die Konjunkturperspektiven in dem Monat stärker aufgehellt als erwartet.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt zwei Basispunkte niedriger bei 3,36 Prozent. Für den Bund-Future ging es 24 Basispunkte aufwärts auf 121,20 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,47 Prozent sieben Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt stockte die KfW eine fünfjährige Anleihe um eine Milliarde Dollar auf. GlaxoSmithKline plant ein Papier über 1,6 Mrd. Euro.

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