Anleihenbericht
Renditen zum Wochenauftakt wenig verändert

Die Anleihekurse in den USA haben zum Wochenauftakt leicht nachgegeben. Die Renditen waren kaum verändert. Händler verwiesen auf weitere Hilfsmaßnahmen der amerikanischen Regierung zur Stützung des Bankensektors. Hinzu kamen Neuemissionen in Europa und den USA.

HB FRANKFURT. Bereits am Montag nahm Belgien 2,5 Mrd. Euro. Die USA wollen am Dienstag zweijährige Treasuries im Umfang von insgesamt 40 Mrd. Dollar begeben, weitere 32 Mrd. Dollar am Mittwoch und noch einmal 47 Mrd. Dollar am Donnerstag. Goldman Sachs schätzt, dass die Vereinigten Staaten im Haushaltsjahr bis Ende September voraussichtlich 2,5 Billionen Dollar (1,96 Billionen Euro) aufnehmen werden. Der Wert entspricht fast dem Dreifachen jener 892 Mrd. Dollar, die die USA in den vergangenen zwölf Monaten aufgenommen haben.

Zehnjährige Treasuries rentierten bei 2,80 Prozent minimal höher. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe war unverändert bei 3,01 Prozent. Der Bund-Future bewegte sich bei 125,54 Prozent auf dem Freitagsniveau. In der EU weitete sich der Renditeunterschied zwischen Anleihen verschiedener Staaten auf den höchsten Wert seit mindestens zehn Jahren aus. Auslöser waren Sorgen, dass einige kleinere Volkswirtschaften der Eurozone bei der Bedienung ihrer Verbindlichkeiten in Schwierigkeiten geraten könnten.

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