Anleihenbericht
Rentenmarkt wartet auf Zinssignale

Die Anleihemärkte in den USA haben am Dienstag einen Schritt zur Seite gemacht. Zunächst war die Sicherheit von Staatspapieren verstärkt gefragt, später ebbten die Kauforders ab, da Anleger weitere Signale zur US-Zinspolitik abwarteten. Am Abend legte die Federal Reserve das Protokoll ihrer geldpolitischen Sitzung vom März vor.

HB FRANKFURT. In Europa bewegten sich die Rentenkurse ebenfalls seitwärts. Zehnjährige Treasuries rentierten am Nachmittag unverändert mit 3,54 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag kaum verändert bei 4,02 Prozent. Auf Vortagesniveau notierte der Bund-Future bei 115,05 Prozent.

In den USA sank die Zahl der angebahnten, aber noch nicht abgeschlossenen Eigenheimverkäufe im Februar stärker als erwartet. Ein Index des Maklerverbandes NAR fiel auf den niedrigsten Stand, seit er 2001 eingeführt wurde. Der Internationale Währungsfonds warnte, der Gesamtverlust aus der US-Hypothekenkrise könnte sich auf fast eine Billion Dollar belaufen.

Am Primärmarkt platzierte Großbritannien inflationsgeschützte Bonds mit Fälligkeit 2017 über 1,2 Mrd. Pfund. Die Niederlande begaben dreijährige Papiere im Volumen von 2,755 Mrd. Euro.

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