Anleihenbericht
Schwache Konjunktur lässt Renditen fallen

An den Bondmärkten im Euro-Raum und den USA sind am Donnerstag die Kurse gestiegen. Die Renditen, die sich gegenläufig bewegen, sind entsprechend gesunken. Hintergrund waren die jüngsten Arbeitsmarktdaten.

HB FRANKFURT. So haben US-Unternehmen im Juni 467 000 Stellen gestrichen. Das heizte Spekulationen an, dass die Rezession wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit länger dauern wird. Im Euro-Raum stieg die Arbeitslosenquote im Mai auf den höchsten Stand seit 1999. Rückenwind erhielten die Bondkurse auch von der Einschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, dass die Konjunktur in der Region schwach bleiben werde. Kaum reagierten die Kurse indes auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins unverändert zu belassen. Dies war erwartet worden.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um sieben Basispunkte auf 3,34 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future zog um 59 Basispunkte auf 121,51 Prozent an. Bei 3,51 Prozent rentierten zehnjährige Treasuries drei Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt nahm Frankreich 6,435 Mrd. Euro über ein siebenjähriges und ein zehnjähriges Papier auf. Spanien beschaffte 4,351 Mrd. Euro über eine fünfjährige Anleihe. Großbritannien begab einen 30jährigen Gilt im Volumen von 2,5 Mrd. Pfund (2,9 Mrd. Euro).

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