Anleihenbericht
Sicherheit des Dollars ist nicht mehr gefragt

Der Euro hat am Donnerstag deutlich zum Dollar zugelegt und die Marke von 1,40 Dollar getestet. Angesichts erfreulicher Unternehmensnachrichten sank die Motivation internationaler Anleger, die US-Währung als sicheren Hafen zu nutzen.

HB FRANKFURT. Wegen der hohen Liquidität ist der Dollar in wirtschaftlichen Krisenzeiten gefragt. Mit 1,3975 Dollar kostete der Euro am Nachmittag etwa wieder soviel wie Ende vergangener Woche.

Die Talfahrt zum Yen ging ebenfalls zu Ende. Der Euro stieg 0,7 Prozent auf 128,95 Yen. Mitte letzter Woche notierte der Euro noch bei knapp 137 Yen. "Japan ist besorgt über das Tempo der Yen-Aufwertung", sagte Devisenexperte Neil Jones von der Mizuho Corporate Bank in London. Wenn die Währung zu schnell aufwerte, werde die Notenbank den Yen unter Umständen durch Devisenkäufe schwächen.

Das Pfund Sterling gewann gegenüber Euro und Dollar. Auftrieb brachte die Entscheidung der Bank of England, den Leitzins bei 0,5 Prozent zu belassen und ihre Wertpapier-Aufkäufe nicht auszuweiten. Stratege Jeremy Stretch von der Rabobank prognostiziert, dass das Pfund auf kurze Sicht zulegen wird. Längere Höhenflüge seien aber nicht zu erwarten. Zum Euro stieg das Pfund 0,4 Prozent auf 86,06 Pence, zum Dollar ein Prozent auf 1,6231 Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%