Anleihenbericht
Staatsanleihen fahren Achterbahn

Sowohl in Europa als auch in den USA haben die Renditen am Donnerstag eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Vor den Zinsentscheidungen von Europäischer Zentralbank und Bank of England gaben die Renditen in Erwartung deutlich niedrigerer Leitzinsen markant nach.

HB FRANKFURT. Nach den Zinssenkungen im Euroraum und in Großbritannien erholten sie sich wieder und pendelten um den Vortageswert. Für Druck auf die Renditen sorgten Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, die Konjunktur in der Euro-Region schwäche sich im vierten Quartal weiter ab. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte zeitweise unter drei Prozent ab und lag am Nachmittag unverändert bei 3,03 Prozent. Der Bund-Future notierte sieben Basispunkte niedriger bei 124,41 Prozent.

In den USA rentierten zehnjährige Treasuries am Nachmittag drei Basispunkte niedriger bei 2,63 Prozent und damit weiter in Nähe eines Rekordtiefs. Arbeitsmarktdaten brachten Anzeichen für eine Verschärfung der Rezession. In den USA liegt die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld so hoch wie seit 26 Jahren nicht mehr.

Am Primärmarkt platzierte Spanien eine 2011 fällige Anleihe im Volumen von 2,3 Mrd. Euro sowie ein 1,7 Mrd. Dollar schweres Papier mit Fälligkeit 2013. Aus Frankreich kam eine 30jährige Anleihe über 1,367 Mrd. Euro.

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