Anleihenbericht
Starker Euro stützt Bondmarkt in Europa

Die Anleihemärkte in Europa und den USA haben sich am Mittwoch unterschiedlich entwickelt. In Europa profitierten die Bondkurse vom starken Euro, der die Inflation dämpft und die Unternehmen der Region belastet und so die Attraktivität von Anleihen erhöht. In den USA fielen die Kurse der Treasuries hingegen zurück.

FRANKFURT. Mit den steigenden Kursen fiel die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe vom höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten um drei Basispunkte auf 4,10 Prozent. Der Terminkontrakt Bund Future legte 23 Basispunkte zu auf 114,16 Prozent.

In den USA wurde die Nachricht, dass die Bank of England hypothekenbesicherte Vermögenswerte über 50 Mrd. britische Pfund (62,4 Mrd. Euro) gegen Staatsanleihen eintauscht, zumindest teilweise als Beleg dafür gewertet, dass die Zentralbanken geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Kreditkrise zu lindern. Zweijährige US-Treasuries fielen den sechsten Tag in Folge und verzeichneten damit die längste Verluststrecke seit elf Monaten. Die Rendite kletterte leicht auf 2,14 Prozent. Bei zehnjährigen US-Staatspapieren stieg die Rendite ebenfalls leicht auf 3,71 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Finnland eine Anleihe über vier Mrd. Euro mit einer Laufzeit bis 2019. Die Emissionsrendite lag 34 Basispunkte über der europäischen Benchmark.

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