Anleihenbericht
Strategen erwarten fallende Renditen

Die Anleihemärkte in Europa und den USA haben sich am Mittwoch unterschiedlich entwickelt. Während die Kurse in den USA im Vorfeld der für den Abend angekündigten massiven Anleiheemission nur leicht stiegen, legten die Kurse in Europa deutlich zu, die Renditen sanken entsprechend.

HB FRANKFURT. Die Kurse für Anleihen sind am Mittwoch in Europa deutlich gestiegen. Grund war ein erneuter Rückgang der Teuerung in Deutschland auf ein Fünfjahrestief. Damit hat die Europäische Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung im März mehr Spielraum die Zinsen zu senken.

Strategen gehen davon aus, dass die Renditen weiter fallen werden. Für die kommenden sechs Monate werden bei den zehnjährigen Bundesanleihen Renditen von 2,8 Prozent genannt.

Am Mittwoch sank die Rendite elf Basispunkte auf 3,23 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future notierte 95 Basispunkte im Plus bei 123,30 Prozent. Zehnjährige Treasuries rentierten drei Basispunkte niedriger bei 2,78 Prozent. Für den Abend hatte das Finanzministerium zehnjährige Treasuries im Volumen von 21 Mrd. Dollar angekündigt.

Aus Deutschland kam eine zehnjährige Anleihe im Volumen von sechs Mrd. Euro. Die Platzierung traf auf eine geringere Nachfrage als die vorherigen Emissionen. Analysten führten dies darauf zurück, dass Investoren höhere Renditen in anderen Anlagen suchten.

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