Anleihenbericht
US-Zinspapiere rentieren etwas niedriger

Amerikanische Staatsanleihen haben sich am Montag moderat verteuert, die Renditen gaben entsprechend nach. Zehnjährige Treasuries rentierten drei Basispunkte niedriger bei 3,43 Prozent. Bei fünfjährigen Bonds lag die Rendite vier Basispunkte niedriger bei 2,41 Prozent.

HB FRANKFURT. „Der schwächere Aktienmarkt stützt die Bonds etwas“, sagt Zinsstratege Suvrat Prakash von BNP Paribas in New York. Kürzere Laufzeiten profitierten zudem von den anstehenden Bond-Käufen der US-Notenbank, die sich auf fünf- und siebenjährige Papiere konzentrieren werden. Für den Rest der Woche dürften laut Prakash allerdings die Emissionen den Markt etwas belasten. Das US-Finanzministerium will in dieser Woche 112 Mrd. Dollar über Anleihen mit zwei, fünf und sieben Jahren Laufzeit beschaffen.

Bei zehnjährigen deutschen Bundesanleihen lag die Rendite unverändert bei 3,37 Prozent. Sie hielt sich damit nahe dem höchsten Stand seit fünf Wochen. Das Hamburgische Weltwirtschaft-Institut und das Münchener Ifo-Institut erwarten, dass die Wirtschaftskraft Deutschlands in diesem Jahr weniger schrumpfen wird als bisher angenommen.

Am Primärmarkt begab Spanien ein 4,5 Mrd. Euro schweres Papier mit Fälligkeit 2041. Die Emissionsrendite lag Bankkreisen zufolge vier Basispunkte höher als bei der bestehenden Anleihe mit Laufzeit bis 2040.

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