Anleihenbericht
Zinserwartung belastet Bondrenditen

An den Anleihemärkten in den USA und dem Euro-Raum haben die Kurse am Dienstag zugelegt. Die Renditen fielen entsprechend. Die Allianz-Tochter Pimco, die den weltgrößten Anleihefonds verwaltet, schätzt die weltweiten Konjunkturperspektiven als schlecht ein.

HB FRANKFURT. Die Notenbanken werden sich ihrer Ansicht nach mit Zinserhöhungen zurückhalten. Auch die Primärhändler, die direkt mit der US-Notenbank handeln, rechnen nicht mit Zinserhöhungen in diesem Jahr. Diesbezügliche Erwartungen am Anleihemarkt seien falsch, argumentieren sie. Im Euro-Raum beflügelten schwächer als erwartet ausgefallene Exportzahlen aus Deutschland die Bondkurse.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel fünf Basispunkte auf 3,63 Prozent. Für den Bund-Future ging es 34 Basispunkte nach oben auf 118,55 Prozent. Bei 3,84 Prozent rentierten zehnjährige Treasuries drei Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt stand am Abend die Auktion von dreijährigen Treasuries im Volumen von 35 Mrd. Dollar an. Österreich nahm über zwei Papiere etwa zwei Mrd. Euro auf. Großbritannien begab einen fünfjährigen Gilt und die Niederlande zapften den Kapitalmarkt mit einem zehnjährigen Papier an. Unterrichteten Kreisen zufolge plant die KfW eine zehnjährige Anleihe im Volumen von drei Mrd. Dollar.

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