Anleihenbericht
Zinsspekulation treibt Rendite von Euro-Bonds

Gesunkene Inflationssorgen haben in Europa Spekulationen auf mögliche Zinssenkungen angeheizt und die Kurse von Anleihen kurzer Laufzeit vorangetrieben. Investoren gingen davon aus, dass die Teuerung in Europa ihren Höchststand überschritten hat. Verbraucherpreisdaten für Deutschland zeigten in sechs Bundesländern Preisrückgänge.

HB FRANKFURT. Weiteren Auftrieb brachte die Nachricht, dass die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose gesenkt hat. In Italien fiel der Geschäftsklima-Index auf den niedrigsten Wert seit zweieinhalb Jahren. Die Rendite zweijähriger Bundesanleihen sank drei Basispunkte auf 3,82 Prozent. Zehnjährige Bundespapiere rentierten dagegen etwas höher bei 4,2 Prozent. Der Bund-Future sank 20 Basispunkte auf 113,48 Prozent.

In den USA richteten die Anleger den Blick vor allem auf die Konjunkturdaten, die diese Woche anstehen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries lag bei 3,86 Prozent und damit leicht unter dem Wert vom Freitag. Bei zweijährigen US-Anleihen legte der Kurs leicht zu, die Rendite sank vier Basispunkte auf 2,34 Prozent. In den vergangenen zehn Handelstagen hatten die Papiere unter Verkaufsdruck gestanden.

Italien begab eine Anleihe über 1,47 Mrd. Euro mit einer Laufzeit bis 2023. Die Emission war 1,46-fach überzeichnet.

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