Anleihenberichten
Äußerungen von Trichet belasten Staatsanleihen

Äußerungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet haben am Donnerstag bei europäischen Anleihen für Kursverluste gesorgt. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht immer mehr Anzeichen für eine Bodenbildung beim Konjunkturverlauf. Trichet erklärte, er rechne für nächstes Jahr mit einem Ende der Rezession.

HB FRANKFURT. Dazu kam ein leichter Rückgang bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA. Der Bund-Future gab 29 Basispunkte ab auf 121,39 Prozent. Im Gegenzug legte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe drei Basispunkte zu auf 3,37 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten nur einen Basispunkt höher mit 3,76 Prozent.

Deutliche Kursgewinne gab es hingegen bei den britischen Gilts, nachdem die Bank of England ankündigte, ihr Anleihekaufprogramm von derzeit 125 Mrd. Pfund auf 175 Mrd. Pfund auszuweiten – eine Entscheidung, mit der Markt nicht gerechnet hatte. Die Rendite zehnjähriger Gilts sackte zehn Basispunkte ab auf 3,72 Prozent. Obwohl die Notenbank voraussichtlich nur Staatsanleihen kaufen wird, stiegen auch die Kurse von britischen Unternehmenspapieren auf den höchsten Stand seit zwei Jahren.

Am Primärmarkt beschaffte sich Spanien insgesamt 3,394 Mrd. Euro in zwei Tranchen. Die Laufzeiten lagen bei drei und vier Jahren.

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