Anleihenhandel
Bund-Future findet noch keinen Boden

Der Bund-Future hat gestern den neunten Handelstag in Folge verloren. Am späten Nachmittag lag der für den Euro-Raum Richtung weisende Terminkontrakt 18 Basispunkte im Minus bei 114,72 Prozent.

cü FRANKFURT. Der Bund-Future hat gestern den neunten Handelstag in Folge verloren. Am späten Nachmittag lag der für den Euro-Raum Richtung weisende Terminkontrakt 18 Basispunkte im Minus bei 114,72 Prozent. Einen Auslöser für die gestrigen Kursverluste gab es nicht, Händler verwiesen lediglich auf den allgemein angeschlagenen Markt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 4,09 Prozent, ebenso die der zehnjährigen US-Anleihe auf 4,66 Prozent.

Am Primärmarkt begab Griechenland einen Bond über 3,5 Mrd. Euro mit einer Laufzeit von 23 Jahren, dessen Zinsen und Rückzahlungskurs im Einklang mit dem europäischen Verbraucherpreisindex steigen. Er wurde mit einer realen Emissionsrendite von 2,356 Prozent begeben und bot damit 30 Basispunkte reale Rendite mehr als die vergleichbare französische inflationsindexierte Anleihe. Die Bonität von Griechenland bewerten die Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch mit „A1“ und „A“ und damit vier Stufen schlechter als Frankreich, das wie Deutschland das Spitzenrating Dreifach-A von den Agenturen hat. Für den Bond gab es Kaufaufträge über 10,5 Mrd. Euro. Anfang des Monats hatte Griechenland einen kleineren inflationsindexierten Bond mit 50 Jahren Laufzeit und etwas niedrigerem Kupon platziert.

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