Anleihenmärkte
Bondmärkte gehen in eine schwere Woche

Den Anleihemärkten auf beiden Seiten des Atlantiks steht nach Ansicht von Strategen eine weitere harte Woche bevor.

HB FRANKFURT. Neue Konjunkturdaten dürften dafür sorgen, dass der Inflationsdruck weiter hoch bleibt. Das verschlechtert die Zinsaussichten für Bonds, denn die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Leitzinsen in näherer Zukunft erneut herabsetzt, würde sinken, während die Aussicht auf höhere Leitzinsen in der Eurozone bleibt. Glücklich werden die Währungshüter wohl nicht mit den anstehenden Daten sein, erklärt Anleihestratege Richard McGuire von der Royal Bank of Canada.

Für den Verbraucherpreisbericht zur Eurozone zum September, der am Dienstag kommt, erwarten Volkswirte eine Rate von über zwei Prozent. Die Inflation würde damit weiterhin über dem Niveau liegen, dass die Europäische Zentralbank toleriert. In den USA prognostizieren Ökonomen einen Anstieg der Teuerung auf 2,8 Prozent August: zwei Prozent). Das US-Arbeitsministerium legt aktuellen Zahlen am Mittwoch vor.

Am Freitag standen Staatspapiere in Europa und den USA unter Verkaufsdruck, nachdem US-Einzelhandelsdaten besser ausfielen als erwartet und den Konjunkturausblick zur weltgrößten Volkswirtschaft etwas aufhellten. Die Rendite zweijähriger Bundesanleihen verzeichneten den größten Wochenanstieg seit dreieinhalb Jahren.

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