Anleihenmärkte
Gute US-Daten bremsen den Renditerückgang

Die überraschend positiven Daten zum amerikanischen Verbrauchvertrauen haben am gestrigen Dienstag den Anleihemärkten einen Dämpfer verpasst. Die Anleihen und Terminkontrakte gaben ihre Kursgewinne wieder ab, nachdem das private US-Forschungsinstitut Conference Board einen überraschenden Anstieg des Index auf 106,5 Punkte gemeldet hatte.

cü FRANKFURT. Dazu zeigten neue Daten vom US-Immobilienmarkt zwar einen leichten Rückgang an, lagen damit aber immer noch leicht über den Prognosen. In den USA wechselten im Juni 6,62 Millionen Eigenheime den Besitzer, Volkswirte hatten mit einem Verkäufen von 6,6 Millionen nach 6,67 Millionen gerechnet.

Die Daten dämpften die Hoffnungen der Anleiheinvestoren auf eine baldige Pause im Leitzinserhöhungszyklus der US-Notenbank Fed, die deren Chef Ben Bernanke zuletzt angedeutet hatte. Bernanke hatte aber auch betont, die weitere Zinspolitik hänge entscheidend von den wirtschaftlichen Rahmendaten ab.

Am späten Nachmittag lag der Terminkontrakt Bund-Future noch 0,01 Prozentpunkt im Plus bei 116,43 Prozent, nachdem er zuvor bis auf 116,69 Prozent gestiegen war. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte unverändert mit 3,96 Prozent, die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe verharrte bei 5,06 Prozent.

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