Anleihenmärkte
Renditen an den Bondmärkten ziehen leicht an

Die Erholung an den Aktienmärkten hat die Rentenmärkte in Europa und den USA zum Wochenauftakt etwas belastet. „Die Investoren trauen sich wieder an risikoreichere Anlagen, deshalb büßen die Festverzinslichen ein“, sagte ein Händler.

cü/HB FRANKFURT. Insgesamt laufe das Geschäft aber sehr ruhig und die Stimmung könne schnell wieder zu Gunsten der Anleihen kippen. Vor allem die in dieser Woche anstehenden Daten zum US-Immobilienmarkt dürften laut Analysten die Unsicherheit an den Finanzmärkten am Leben erhalten und deshalb die Renten tendenziell stützen.

Bis gestern Nachmittag verlor der Terminkontrakt Bund-Future 0,22 Prozentpunkte auf 116,11 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,93 Prozent, ebenso die der zweijährigen Bundesschatzanweisung. In den USA erhöhte sich die zehnjährige Rendite auf 4,58 Prozent und die zweijährige auf 4,62 Prozent. In den USA bringen kurz laufende Bonds schon lange mehr Rendite als Langläufer, im Euro-Raum zeichnet sich eine ähnliche Tendenz ab.

Angesichts der vergleichsweise attraktiven Renditen von kurz laufenden Zinspapieren dürfte die neue Anleihe der KfW Bankengruppe gefragt sein. Die staatliche Förderbank kündigte gestern einen dreijährigen Benchmark-Bond über mindestens drei Mrd. Euro an.

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