Anleihenmärkte
Renditen sind weiter auf Talfahrt

Die Zinserwartungen dürften die Rallye an den Anleihenmärkten in den USA und in Europa am Laufen halten. Angesichts der Kreditklemme rechnen Marktteilnehmer mit weiteren Zinssenkungen in den USA Ende des Monats.

HB FRANKFURT. In der vergangenen Woche verzeichneten die Renditen der zweijährigen US-Treasuries den größten Rückgang seit fünf Jahren. Sie rentierten am Freitag bei 3,80 Prozent und damit 43 Basispunkte niedriger als vor einer Woche. Die Anleger bevorzugten das kürzere Ende der Renditekurve, sie wollten die Papiere mit der höchsten Liquidität, erläuterte Carl Lantz, Zinsstratege bei Credit Suisse. Zweijährige Bundesanleihen verzeichneten den größten wöchentlichen Kursgewinn seit zwei Monaten und schnitten besser ab als Langläufer, da die Inflationssorgen weiterhin anhielten. Sie rentierten am Freitag bei 3,99 Prozent.

Am Primärmarkt werden die USA in dieser Woche aktiv sein. Den Anfang macht am Dienstag eine fünfjährige inflationsgeschützte Anleihe im Volumen von sechs Mrd. Dollar. Am Mittwoch und Donnerstag folgen zwei traditionelle Papiere mit Laufzeiten von zwei und fünf Jahren. Anleihen mit eingebautem Inflationsschutz wollen auch Großbritannien und Deutschland begeben. Das indexierte deutsche Papier soll ein Volumen von vier Mrd. Dollar haben.

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