Anleihenstrategie
Peri baut solide

Das bayerische Bauunternehmen Peri macht gute Geschäfte mit Schalungen und Gerüstbau. Ratingagenturen finden Wohlgefallen an der Entwicklung, Anleihen werden attraktiver.

HB DÜSSELDORF. Die Welt ist unser Feld, sagte sich die 1969 in Weißenhorn bei Ulm gegründete Peri-Gruppe. Inzwischen sind die Bayern in fast 50 Ländern vertreten, dort macht der Spezialist für Schalungs- und Gerüsttechnik auch das große Geld: In Nord- und Südamerika wuchsen die Umsätze im ersten Halbjahr um knapp 40 Prozent, in Mittel- und Fernost einschließlich Australien legten sie gut 31 Prozent zu.

Insgesamt wuchs der Umsatz aus Bauleistung sowie Schalungs- und Gerüstvermietung um 24 Prozent auf 419 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, Ebitda) um zehn Prozent auf 129 Millionen Euro. Der operative Cash-Flow erreichte unverändert gut 60 Millionen Euro, die Nettofinanzschulden stiegen von 418 auf 486 Millionen Euro.

Die Ratingagentur Standard & Poor's erwägt, das derzeit noch spekulative Anleihe-Rating (BB+), in den Investmentbereich (BBB-) zu heben. Anleger sollten deshalb den Kauf der bis Ende 2011 laufenden 5,62-prozentigen Anleihe überlegen: Beim Kurs von 102,58 Prozent erzielen sie eine Rendite von 5,05 Prozent oder gegenüber der Bundesanleihe ein Plus von gut 1,3 Punkten.

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