Anleihestrategie
Akzo Nobel mit solidem Polster

Mächtig Geld in die Kasse bekommt Akzo Nobel. Der niederländische Konzern wird seine Pharmasparte Organon an den US-Konzern Schering-Plough verkaufen, für elf Milliarden Euro in bar.

Über Nacht macht Akzo damit aus Nettofinanzschulden von 1,1 Milliarden Euro eine Nettobarposition von zehn Milliarden Euro. Prinzipiell gut für Anleihefreunde, doch machen an der Börse Gerüchte die Runde, Akzo wolle das verbliebene Kerngeschäft – Lacke, Farben, Chemie – mit dem Aufkauf des britischen Konkurrenten ICI stärken. ICI kostet an der Börse 8,5 Milliarden Euro. Plus eines Aufschlages auf den Aktienkurs und der Übernahme der ICI-Schulden (500 Millionen Euro) würde Akzo in etwa netto finanzschuldenfrei bleiben. Experten halten eine mögliche ICI-Übernahme für strategisch und finanziell sinnvoll.

In der Summe dürfte das gute Rating von Akzo Nobel (A3/A-) nicht gefährdet sein. Das macht die Anleihen (jeweils ab 1000 Euro) interessant: Bis zum 17. November 2008 erhalten Anleger eine Rendite von 4,24 Prozent (ISIN XS0092178515), bis zum 5. Juli 2009 gibt es 4,28 Prozent (ISIN XS0146523963), bis 14. Juni 2011 gibt es 4,23 Prozent (ISIN XS0170265341).


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