Anleihestrategie
Anleger können auf Hornbach bauen

Der Baumarktkonzern Hornbach wartet mit guten Zahlen auf; Agenturen stufen eine aktuelle Anleihe als spekulativ ein. Doch angesichts guter Aussichten dürfte sich der noch gezahlte Risikozuschlag bald verringern.

Wenn das Geschäftsjahr 2006/07 hält, was das erste Quartal (1. März bis 31. Mai 2006) verspricht, können sich die Gläubiger entspannen: Die viertgrößte deutsche Baumarktkette (122 Märkte) fuhr bei sieben Prozent mehr Umsatz eine fast 20-prozentige Erhöhung des operativen Gewinns (Ebitda) auf 55,8 Millionen Euro ein. Der operative Cash-Flow erreichte 107 Millionen gegenüber 80 Millionen Euro im Vorjahresquartal, das Eigenkapital 32,3 Prozent der Bilanzsumme (30,6 Prozent).

Die Pfälzer wuchsen im ersten Quartal nicht nur schneller als die Konkurrenz, sondern sie schafften es auch, ihre Handelsspanne zu verbessern. Dagegen hatten sie im Gesamtjahr 2005/06 bei leicht auf 2,2 Milliarden Euro gestiegenem Umsatz einen Ebitda-Rückgang von 11,5 Prozent auf 136,7 Millionen zu verkraften. Im Gesamtjahr 2006/07 will Hornbach den Gewinn wieder stärker als den Umsatz erhöhen. Neue Filialen hier zu Lande sind nicht geplant; 2007/08 stehen überwiegend im Ausland mit seinen höheren Margen zehn Gründungen an.

Bei Schulden von 489 Millionen Euro (nach 530 Millionen) stufen die Agenturen die bis zum 15. November 2014 laufende 6,12-prozentige Anleihe als spekulativ mit BB-/Ba3 ein. Beim Kurs von 102,17 Prozent beträgt die Rendite 5,71 Prozent. Der Risikoaufschlag von 1,7 Punkten gegenüber dem Bundeszins dürfte sich angesichts der besseren Aussichten des Schuldners verringern.

ISIN XS0205954778

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