Anleihestrategie
BASF bleibt solide trotz Schuldenlast

Trotz hoher Verbindlichkeiten gilt BASF als solide. Denn die Analysten blicken in die Zukunft, und die sieht gut aus. Das wird Anleihegläubiger freuen.

Das ging ins Geld: 2006 übernahm der weltgrößte Chemiekonzern für sieben Milliarden Euro die drei Schwergewichte Engelhard (Katalysatoren), die Bauchemiesparte von Degussa sowie Johnson (Polymere). Die Schulden kletterten prompt von drei Milliarden auf 8,6 Milliarden Euro und erreichten Ende März 2007 den Stand von 9,6 Milliarden Euro. Dem Renommee tat das keinen Abbruch, soeben setzte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) den Ausblick der mit AA- bewerteten Qualitätsanleihen von negativ hoch auf stabil. Die S&P-Analysten überzeugten die guten Aussichten der Branche. Die Ludwigshafener dürften die Ausgaben für Investitionen, Aktienrückkäufe und Dividenden meistern, ohne den Cash-Flow zu strapazieren. Denn die Chemiekonjunktur brodelt weltweit kräftig, und die Öl- und Gasbeteiligungen schwemmen viel Geld in die Kasse.

Das ohnehin günstige Verhältnis von Schulden zu operativem Gewinn (Ebitda) könnte sich von 1,2 auf 1,0 verringern, der operative Gewinn würde also die Schulden abdecken. BASF-Anleihen bleiben daher erste Wahl. Die bis zum 30. Mai 2012 laufende 3,37-prozentige Anleihe bringt beim Kurs von 93,92 Prozent eine Rendite von 4,79 Prozent. Die Differenz zum Rückzahlungskurs dürfen Anleger steuerfrei über den Start der Abgeltungsteuer am 1. Januar 2009 hinaus kassieren (ISIN DE000A0EUB86). Und die 4,5-prozentige mit der Laufzeit bis zum 29. Juni 2016 wirft beim Kurs von 97,18 Prozent eine Rendite von 4,89 Prozent ab.

ISIN DE000A0JRFB0

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