Anleihestrategie
BASF ist immer noch gut

Das Ludwigshafener Unternehmen BASF wird derzeit von Rating-Experten nicht geschätzt. Anleger muss dies nicht weiter beunruhigen.

Den Umsatz fuhr der weltgrößte Chemiekonzern im ersten Quartal 2007 zweistellig auf 14,6 Milliarden Euro hoch, ebenso das operative Betriebsergebnis (Ebitda) auf 2,6 Milliarden. Dazu trugen vor allem die sieben Milliarden Euro schweren Übernahmen des Vorjahres bei: Engelhard (Katalysatoren), Degussa-Bauchemie und Johnson Polymer. Einerseits.

Andererseits kletterte die Verschuldung 2006 von 3,0 auf 8,6 Milliarden und erreichte Ende März 9,6 Milliarden Euro. Dazu erwarb der Konzern für 381 Millionen Euro eigene Aktien. Schuldenmacherei und Verwöhnung der Aktionäre fanden nicht die Billigung der Kreditagenturen. Sie setzten die Ratingaussichten sämtlich auf negativ.

Doch mit AA- und Aa3 ist die Kreditqualität der kaufenswerten BASF-Anleihen exzellent, schließlich liegt die Eigenkapitalquote oberhalb von 40 Prozent. Die bis zum 30. Mai 2012 laufende 3,37-prozentige BASF-Anleihe (ISIN DE000A0EUB86) bringt beim Kurs von 95,37 Prozent eine Rendite von 4,41 Prozent; die Differenz zwischen Kauf- und Einlösungskurs ist auch nach Einführung der Abgeltungsteuer 2009 steuerfrei, wenn die Anleihe zwölf Monate im Depot lag.

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