Anleihestrategie
BASF-Papier bleibt interessant

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF expandierte stark, mit dem Wachstum legten aber auch die Verbindlichkeiten zu. Das veranlasst Ratingagenturen zur Überprüfung der Einstufung.

BASF blickt auf das bisher beste Ergebnis seiner Geschichte zurück: Der Umsatz wuchs 2005 um 13,9 Prozent auf knapp 43 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) stieg von rund 7,7 Milliarden auf 8,2 Milliarden Euro. Allerdings wuchsen auch die Nettofinanzschulden um eine Milliarde auf 2,85 Milliarden Euro. Jetzt übernahm BASF für 2,7 Milliarden Euro die Bauchemiesparte von Degussa, in Kürze will man umgerechnet etwa fünf Milliarden Euro für den Katalysatorenhersteller Engelhard zahlen.

Das beeinträchtigt die hohe Qualität des Ratings. Moody's (Aa3) prüft eine Herabsetzung, Standard & Poor's senkte zwar im Januar den Ausblick von stabil auf negativ, bestätigte aber sein AA-. Ein Abrutschen in die A-Kategorie dürfte jedoch ein Zwischenspiel bleiben. Deshalb ist die vierprozentige BASF-Anleihe (bis 21. April 2011) bei 4,05 Prozent Rendite (Kurs 99,79 Prozent) interessant.

ISIN DE000A0JQF26

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