Anleihestrategie
Bayer unter Volldampf

Der Leverkusener Chemiekonzern Bayer verdient gut, baut Schulden ab, steht bei Ratingagenturen gut da. Anleihegläubiger begrüßen solche Nachrichten, investieren sie doch in ein solides Unternehmen.

Das war mal erfreuliche Post vom Finanzamt: Im dritten Quartal verbuchte das Pharma-, Pflanzenschutz- und Chemieunternehmen einen einmaligen Steuerertrag von 911 Millionen Euro. Auch sonst kann man in Leverkusen nicht klagen: Die deutsche Chemie steht unter Volldampf, und die Schering-Übernahme wird gut verkraftet. Bei einem Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten zog der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 23,8 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro davon.

Auch die Gläubiger freuen sich: Der operative Cash-Flow kletterte auf 2,8 Milliarden Euro, und seit Jahresbeginn ging die Nettoverschuldung von 17,5 auf 12,7 Milliarden Euro zurück. Das wäre das Zweifache des auf 6,1 Milliarden Euro geschätzten Ebitda. Das reicht Standard & Poor?s für ein Rating von BBB+ mit positivem Ausblick. Für Moody?s ist er negativ - allerdings bei einem Rating von A3. Damit sollten die Interessenten für die Bayer-Anleihen auf der sicheren Seite sein. Mit dem bis April 2011 laufenden Sechsprozenter (Kurs 104,88 Prozent) erzielen sie eine Rendite von 4,73 Prozent.

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