Anleihestrategie
Bei Lanxess zählt Klasse statt Masse

Tonnenideologie ist verpönt, stattdessen gilt für den auf Polymere, Spezialkautschuk und Feinchemikalien spezialisierten Chemieproduzenten Klasse Lanxess statt Masse.

Was Lanxess in den ersten neun Monaten 2006 bewies: Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 15,9 Prozent auf 570 Millionen Euro zu, der Umsatz sank dagegen von 5,36 auf 5,27 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr ist ein Ebitda zwischen 660 und 680 Millionen Euro nach 581 Millionen angepeilt. Zudem senkten die Leverkusener ihre Nettoverschuldung von 680 auf 503 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erreichte 33,9 nach 28,9 Prozent. Positiv: Die Nettoverschuldung entspricht dem Ebitda - Ende 2005 war die Relation noch doppelt so hoch.

Allerdings zeigt Lanxess nach der gelungenen Restrukturierung jetzt Übernahmegelüste und will schon in den nächsten zwei Jahren groß zuschlagen. Das könnte die positiven Finanzkennzahlen unter Druck bringen. Doch das Management will ausdrücklich das Investmentrating (BBB-/Baa3) seiner Anleihe halten. Zinssammler können daher ein Engagement mit der 4,12-prozentige Anleihe wagen (bis 21. Juni 2012). Beim Kurs von 97,50 Prozent beträgt die Rendite 4,64 Prozent.

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