Anleihestrategie
Edel Music für Mutige

Zu den Raritäten am deutschen Anleihemarkt zählt ein Papier der Edel Music. Die gute Verzinsung setzt ein gewisses Maß an Risikobereitschaft voraus.

Das auch mit Aktien börsennotierte Hamburger Unternehmen hatte vor gut zwei Jahren eine 30 Millionen Euro leichte Anleihe in Eigenregie ausgegeben. Das Papier hielt sich trotz der jüngsten Turbulenzen am Anleihemarkt wacker und verlor nur wenige Zehntel Prozentpunkte im Kurs. Zwar halbierte sich im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (30. September) der Gewinn auf 1,6 Millionen Euro, während der Umsatz um vier Prozent auf 71,7 Millionen Euro sank, dafür hielt sich der operative Mittelzufluss mit 7,7 Millionen Euro auf hohem Niveau.

Das Ausfallrisiko der bis zum 28. April 2010 laufenden und von den Ratingagenturen nicht begutachteten Anleihe sollte bei nur 21 Millionen Euro Nettofinanzschulden überschaubar sein. Risikobereite Anleger sichern sich 7,1 Prozent Rendite (Kurs 99,75 Prozent, Kupon 7,00 Prozent, ISIN DE000A0EKA71, ab 1000 Euro).

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