Anleihestrategie
Flüssige Prozente mit Veolia

Der kräftige Zinslift am Kapitalmarkt trieb die Renditen von Unternehmensanleihen wieder über die Sechs-Prozent-Marke. Das gilt auch für Schuldner mit gutem Standing. So setzen Anleger mit Anleihen der französischen Veolia auf einen soliden Kreditnehmer im Bereich mittlerer (BBB+, S & P) bis guter Kreditqualität (A3, Moody’s).

Sie müssen aber bis zur Rückzahlung lange – bis 2022 – warten. Zu zahlen sind für den 5,12-Prozenter steuergünstige 90,31 Prozent – macht eine Rendite von 6,16 Prozent (ISIN FR0010474239). Das ist attraktiv, denn die Geschäfte des weltgrößten Wasserversorgers sprudeln kräftig. Umsatz und Gewinn der auch als Entsorger arbeitenden Veolia wuchsen in den ersten neun Monaten 2007 zweistellig: Der Umsatz gegenüber 2006 mit einem Plus von 13,3 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 12,7 Prozent (auf 1,75 Milliarden Euro).

Damit dürfte die nach dem Halbjahresergebnis von zehn auf zwölf Prozent erhöhte Umsatz- und Gewinnprognose für 2007 erfüllt werden. Die Nettoverschuldung sank von 15,2 auf 14,1 Milliarden Euro. Erhöhte finanzielle Flexibilität verschaffte sich Veolia durch die bereits im Juli über die Bühne gegangene Kapitalerhöhung um 2,6 Milliarden Euro. Wer es kürzer mag (bis zum 28. Mai 2013), wählt den 4,87-Prozenter. Beim Kurs von 98,12 Prozent beträgt die Rendite 5,27 Prozent.

ISIN FR0000474975

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