Anleihestrategie: General Electric mit bester Bonität

Anleihestrategie
General Electric mit bester Bonität

Davon träumen andere Unternehmen: Ein Top-Rating gibt die Agentur Standard & Poor’s dem Industriekonzern General Electric. Dennoch können sich die Anleiherenditen sehen lassen.

Chef Jeffrey Immelt ist weiter auf Einkaufstour. Seine Mission: "Wir bauen eine bessere General Electric." Im Januar kaufte er für 4,8 Milliarden Dollar die Luftfahrtsparte der britischen Smiths Group, danach Teile der Abbott Diagnostics für 8,1 Milliarden Dollar. Abgesehen hat er es auch auf einen Zulieferer der Ölindustrie für 1,9 Milliarden Dollar. Das treibt die Schulden in die Höhe, die ohnehin von rund 170 Milliarden Dollar im Jahre 2003 auf 210 Milliarden im vergangenen Jahr stiegen. Dass es nicht noch mehr werden, dafür soll außer dem hohen Cash-Flow auch der Verkauf der Plastiksparte sorgen, die nicht mehr zu den sechs Geschäftsfeldern des Unternehmens passt.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s ist jedenfalls überzeugt, dass Immelts Strategie für den Mischkonzern aufgeht, und bestätigte soeben die extrem selten an Industrieunternehmen vergebene Top-Note AAA. General Electric, 2006 mit einem Umsatz von 163 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 20 Milliarden Dollar im Kreuz, verfügt damit über beste Bonität bei geringstem Ausfallrisiko. Die jüngsten Anleihen des Unternehmens sind damit attraktiv: Die bis zum 5. Februar 2010 laufende 4,13-prozentige Anleihe bringt beim Kurs von 99,80 Prozent eine Rendite von 4,20 Prozent (ISIN XS0285387071). Die 4,25-prozentige Anleihe bis zum 6. Februar 2014 wirft beim Kurs von 99,44 Prozent eine Rendite von 4,34 Prozent ab.

ISIN XS0285388632

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