Anleihestrategie
Glencore bleibt gut geratet

Der Schweizer Rohstoffproduzent Glencore profitiert von boomenden Märkten. Trotz steigender Schulden bleiben die Ratingagenturen bei ihren Einstufungen.

Der Höhenflug der Rohstoffpreise begünstigt Glencore International gleich doppelt: Das Unternehmen profitiert von der explodierenden Nachfrage als Produzent von Aluminium, Zink, Kohle, Öl sowie Agrargütern und ist zugleich einer der größten Rohstoffhändler der Welt. Prompt konnten die in der US-Währung bilanzierenden Schweizer im Boomjahr 2005 die Einnahmen um 27 Prozent auf 91 Milliarden Dollar steigern. Am stärksten legte der Energiebereich zu.

Kräftig erhöhten sich auch die Schulden: Von 4,4 auf 5,3 Milliarden Dollar, schließlich schluckte die Beteiligung am russischen Ölförderer Russneft 655 Millionen Dollar. Doch der Verkauf der Beteiligung Cerrejon bringt 1,7 Milliarden Dollar. Die sollen für den Schuldenabbau eingesetzt werden. Daher bleibt für die Ratingagenturen die Einschätzung der mit BBB-/Baa3 eingestuften Anleihe stabil. Die bis 30. September 2011 laufende 5,37-prozentige Anleihe bringt beim Kurs von 102,60 Prozent eine Rendite von 4,80 Prozent.

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