Anleihestrategie
Gute Perspektiven für Merck

Das Pharmaunternehmen Merck ist derzeit hoch verschuldet. Dennoch bietet ein Anleihen-Investment interessante Perspektiven.

Richtig wachstumsstark dürften sich die Darmstädter in den kommenden Jahren präsentieren: Nach dem Kauf des Schweizer Pharmafertigers Serono für 10,6 Milliarden Euro und dem Verkauf der eigenen Generika-Sparte für 4,9 Milliarden Euro konzentriert sich die Gruppe konsequent auf Pharma und die Spezialchemie, vor allem die Produktion von Flüssigkristallen. Die gemeinsame Pharmapipeline umfasst 41 Projekte. Bereits erfolgreich sind Mercks Krebsmittel Erbitux und Seronos Rebif gegen multiple Sklerose.

Für die Flüssigkristalle setzt das Management bis 2010 ein Marktwachstum von 30 Prozent an – bei 50-prozentiger Gewinnmarge. Anleihekäufer sollten sich nur im ersten Moment über die Ende September ausgewiesenen 5,4 Milliarden Euro Nettoschulden Sorgen machen. Denn den Verbindlichkeiten stehen die im vierten Quartal fälligen Erlöse für den Generika-Verkauf gegenüber.

Das Unternehmen ist danach fast schuldenfrei – bei einem erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) von 2,1 Milliarden Euro. Diese Aussichten belohnteStandard & Poor’s soeben mit einer Verbesserung des Ratings von BBB auf BBB+. Mercks bis zum 7. Dezember 2012 laufende 3,75-prozentige Anleihe ist deshalb ein Kauf. Sie kostet 94,67 Prozent und bringt 4,97 Prozent Rendite. ISIN XS0237054431.

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