Anleihestrategie
Gute Qualität von Würth

Kleinvieh bringt großes Geld – das beweist auch die Würth-Gruppe.

Das weltgrößte Handelsunternehmen für Montage- und Befestigungstechnik schaffte mit einer Palette von 100 000 Produkten – von der Schraube über Dübel bis hin zu Kfz-Kleinteilen und siliziumfreien Solarzellen – im Vorjahr einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2007 wuchs er, erwirtschaftet in 86 Ländern, um 10,7 Prozent auf 4,29 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 15,5 Prozent auf 321 Millionen Euro – ein neuer Rekord.

Jetzt avisiert Chefin Bettina Würth für das Gesamtjahr vorsichtig ein zweistelliges Wachstum. Analysten gehen von gut zwölf Prozent Umsatzplus und rund 15 Prozent Ertragsanstieg aus. Die Eigenkapitalquote dürfte sich bei 44 Prozent halten. Die Finanzschulden (1,6 Milliarden Euro) entsprechen dem 1,9-Fachen des erwarteten operativen Gewinns. Daher stufen die Agenturen Standard & Poor’s und Fitch Würth-Anleihen in die A-Kategorie ("gute Qualität") bei stabilen Aussichten ein.

Anleger, die nicht auf hohe Jahresausschüttungen angewiesen sind, sollten Würths 3,5-Prozenter – Kurs 95,75 Prozent – bevorzugen (siehe Tabelle). Die Differenz dürfen sie steuerfrei kassieren – über den Start der Abgeltungsteuer am 1. Januar 2009 hinaus. Bedingung: Der Sparer muss das Wertpapier zwölf Monate im Depot gehalten haben.

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