Anleihestrategie
Heidelberg-Cement will von den Schulden herunter

6,42 Prozent Rendite bis 2012 verspricht Heidelberg-Cement, viertgrößter Baustoffkonzern der Welt. Das sind 2,8 Punkte mehr als die 3,5 Prozent, die Bundesanleihen zurzeit bieten. Der Aufschlag signalisiert höheres Risiko.

Das Unternehmen verfügt nur über ein Rating im Bereich BBB-/Baa3. Das bedeutet zwar noch Investmentqualität, aber der Ratingausblick ist bei allen Agenturen negativ – eine Absenkung würde in die Spekulationsklasse führen.

2007 kletterten mit der Übernahme des Baustoffproduzenten Hanson die Schulden von 3,3 Milliarden Euro auf über 15 Milliarden. Mit Kapitalerhöhungen und Beteiligungsverkäufen plus Anleiheemissionen drückte das Management die Bankschulden zuletzt auf knapp neun Milliarden Euro. Die Schulden sollen durch den Verkauf von Hanson- Unternehmensteilen und 350 Millionen Euro Einsparungen weiter nach unten gebracht werden.

Das Rating will der Vorstand halten. Auch wenn 2008 kaum erneut zehn Prozent organisches Umsatzwachstum zu schaffen sind, bleibt das Geschäft doch solide. Zusätzlich spricht die kurze Laufzeit für einen Kauf.

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