Anleihestrategie
Höchst solide Chemiewerte

Kreditkrise? Für sehr solide wirtschaftende Konzerne ist das ein Fremdwort – allerdings sind die guten Schuldner rar gesät. Zur Elite zählt BASF.

Das weltgrößte Chemieunternehmen brachte gerade eine neue Anleihe im Volumen von einer Milliarde Euro unter die Leute. Auch Privatanleger können sich ab 1000 Euro beteiligen. Das Papier bringt bis zum 26. September 2014 bei einem Kurs von 100,04 Prozent und einem Kupon von 5,00 Prozent 4,99 Prozent Rendite.

Das Verhältnis von Nettofinanzschulden (9,2 Milliarden Euro) zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda: 10,7 Milliarden Euro) liegt bei unter 1,0 – eine exzellente Quote. Mit AA-/Aa3 erhalten die Ludwigshafener auch deswegen Ratings knapp unter der Top-Note AAA. ISIN DE000A0TKBM0.

Mehr Mut brauchen Anleger, die etwas mehr Rendite (5,16 Prozent) bei kürzerer Laufzeit (bis 21. Juni 2012) ergattern möchten. Die Ex-Bayer-Tochter Lanxess hat nämlich nur ein Rating von BBB/Baa2 im unteren Bereich der Investitionsklasse. Die Leverkusener schieben bei einem Umsatz von 6,8 Milliarden Euro (2006) allerdings nur noch Schulden von netto 341 Millionen Euro durch die Bilanz, sodass auch ein Abschwung der noch hervorragend laufenden Chemiekonjunktur verkraftbar sein sollte. Kurs 95,73 Prozent, Kupon 4,125 Prozent, ISIN XS0222550880.

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