Anleihestrategie
Hornbach trotz Schuldenlast stabil

Die Baumarkt-Kette Hornbach wird von Rating-Experten als spekulativ eingestuft. Hoch ist die Schuldenlast. Doch andere Unternehmenskennzahlen signalisieren: Die Aussichten bleiben stabil.

Deutschlands Heimwerker ließen im Vorjahr im Durchschnitt 1,6 Prozent weniger Geld in den Kassen der Baumärkte. Ganz anders dagegen die Kunden der Hornbach-Baumarkt-AG. Die hämmerten und sägten geradezu leidenschaftlich und ließen den Konzernumsatz um 7,1 Prozent auf 2,39 Milliarden Euro steigen. Der Marktanteil der 89 deutschen Bau- und Gartenmärkte zog von 7,7 Prozent auf 8,1 Prozent im Geschäftsjahr 2006/07 (28. Februar) an. Mehr als doppelt so stark, um 16,7 Prozent, legte das operative Ergebnis (Ebitda) auf 160 Millionen Euro zu.

Dem operativen Ergebnis stehen Finanzschulden von 537 Millionen Euro gegenüber. Sie belaufen sich damit auf gut das 3,3-Fache des Jahresergebnisses. Dieser Schuldentilgungsfaktor liegt bei soliden Schuldnern bei weniger als dem Zweifachen. Die Ratingagenturen stufen deshalb die 6,13-prozentige Baumarkt-Anleihe mit BB-/Ba3 als spekulativ ein. Dem steht die Vermeidung von Preiskämpfen und die Expansion im margenstärkeren Ausland gegenüber. Bei einem Eigenkapitalanteil von gut 34 Prozent und hohen Cash-Flow ist der Ratingausblick trotz der Schuldenlast stabil. Die bis zum 15. November 2014 laufende Anleihe bringt beim Kurs von 103,87 Prozent eine Rendite von 5,29 Prozent.

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