Anleihestrategie
Lafarge baut Eigenkapital aus

Schulden macht der französische Baustofflieferant Lafarge immer noch. Aber die Eigenkapitalquote steigt. Das kann Anlegern nur recht sein, und rentabel sind die Anleihen des Konzerns auch noch.

Alle freuen sich über milde Winter: Bauherren, weil sie früher einziehen können, und Baustofflieferanten wie Lafarge, die nicht auf Halde produzieren müssen. Im ersten Quartal 2007 wirkte sich für den zweitgrößten Zementhersteller der Welt auch die robuste Baukonjunktur in Europa und Asien aus, schließlich lassen sich so höhere Preise durchsetzen. Einem Umsatzanstieg von sechs Prozent stand eine Erhöhung des operativen Ergebnisses um 58 Prozent auf 345 Millionen Euro gegenüber. Nach Steuern versechsfachte sich das Ergebnis. Das bewerkstelligen Einmal-Einnahmen wie der Verkauf der Dachziegelsparte.

Die Franzosen, die außer Zement fast die gesamte Baustoffpalette produzieren, verfügen inzwischen über eine Eigenkapitalquote von 42,6 Prozent. Die Nettoschulden stiegen zwar von 7,6 Milliarden auf 8,4 Milliarden Euro, aber sie belaufen sich nur auf das 1,9-Fache des für 2007 erwarteten operativen Gewinns (Ebitda 4,5 Milliarden). Für die Agenturen bleibt das Qualitätsrating (BBB/Baa2) deshalb stabil.

Lafarge-Anleihen bringen bis zu 5,58 Prozent Rendite, so die bis zum 23. März 2020 laufende 4,75-prozentige Anleihe (Kurs 92,5 Prozent, ISIN XY0215159731). 5,12 Prozent wirft der 5,44-prozentige Lafarge-Titel beim Kurs von 101,73 Prozent ab (bis 4. April 2013).

ISIN FR0010032730

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