Anleihestrategie
Lafarge bringt gute Rendite

Dabeisein wo es brummt, etwa in den Ölstaaten, am südlichen Mittelmeer und in Asien: Mit dem Kauf der Zementtochter des ägyptischen Baustoffproduzenten Orascom ist der Zementkonzern Lafarge diesem Ziel nähergekommen.

Bereits 2010 sollen zwei Drittel des Lafarge -Ergebnisses aus Schwellenländern kommen. 2007 dürften es rund 45 Prozent sein. Damit gleicht der größte Zementproduzent der Welt die geringeren Wachstumsraten in Nordamerika und Europa aus. 10,2 Milliarden Euro (einschließlich der Schuldenübernahme) zahlten die Franzosen für die ägyptische Beteiligung.

Finanziert wurde der Deal über Bankkredite plus Kapitalerhöhung sowie Beteiligungsverkäufe. Lafarges Nettoschulden steigen damit von 9,1 auf rund 15,5 Milliarden Euro. Damit machen die Verbindlichkeiten das knapp Dreifache des für 2008 erwarteten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Mutter und neuer Tochter aus. Das reicht den Agenturen für die Bestätigung des aktuellen mittleren Qualitätsratings BBB/Baa2 - zumal das Management verspricht, die Einstufung zu halten.

Lafarge -Anleihen bringen mehr als sechs Prozent Rendite, etwa der bis März 2020 laufende 4,75-Prozenter zum steuergünstigen Kaufkurs von 86,63 Prozent (ISIN XS0215159731). Ein bis Juli 2014 laufender Fünfprozenter bringt zum Kurs von 95,42 Prozent eine Rendite von 5,85 Prozent (ISIN XS0196630270).

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