Anleihestrategie
Lanxess mit attraktiver Rendite

Der Chemiekonzern Lanxess blickt auf ein positives Jahr 2007 zurück – und in eine dynamische Zukunft. Das lässt die Verbindlichkeiten steigen, aber nach Ansicht von Analysten noch nicht in bedrohliche Höhe. Eine aktuelle Anleihe bietet Anlegern eine attraktive Rendite.

Die Nettofinanzschulden von 511 auf 460 Millionen Euro verringert, die Eigenkapitalquote von 34 auf 37 Prozent gesteigert, den operativen Cash-Flow um 15 Prozent auf 470 Millionen Euro erhöht – 2007 verlief für den Chemieproduzenten durchaus erfolgreich. Zusätzlich schafften die Leverkusener eine Umsatzrendite (auf Ebitda-Basis) von 10,9 Prozent. Damit hat Lanxess zwar noch nicht die Konkurrenz erreicht (12,5 Prozent), sollte aber nach jahrelangen Restrukturierungen und dem Verkauf margenschwacher Beteiligungen weiter aufschließen.

Die Schulden dürften 2008 aber wieder um rund 350 Millionen Euro steigen, vor allem durch die Übernahme der brasilianischen Petroflex. Doch die Verbindlichkeiten machen bei einem erwarteten operativen Ertrag (Ebitda) von rund 720 Millionen Euro nur das 1,1-Fache des Ebitda aus. Das reicht den Agenturen für eine Einstufung der Anleihe bei BBB/Baa2 (Investmentbereich). Das Management will nach aktuellen Aussagen das Rating halten, allerdings wird Lanxess-Chef Axel C. Heitmann durchaus ein Hang zu Großübernahmen nachgesagt.

LANXESS-ANLEIHE
Laufzeit21.6.2012
Kupon4,12
Kurs (% - Stand: 22.3.)92,85
Rendite (% - Stand: 22.3.)6,08
ISINXS0222550880
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