Anleihestrategie
Leoni baut Eigenkapital aus

Der Nürnberger Autozulieferer Leoni expandiert. Dennoch steigt die Eigenkapitalquote, was Anleihe-Investoren begrüßen. Die dürfen zudem auf gute Renditen hoffen.

Mit Kabeln und Drähten sowie Bordnetzen sind die Nürnberger seit Jahrzehnten mit der Autoindustrie im Geschäft. 2006 kamen erste Aufträge aus dem Flugzeugbau und der Einstieg beim Glasfaserspezialisten J-Fiber hinzu. Das schafft Wachstumsfantasie. 2007 dürfte der Umsatz zunächst nur leicht ansteigen auf rund 2,2 Milliarden nach 2,1 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (Ebit) aber auf rund 120 bis 125 Millionen nach 130,2 Millionen Euro zurückfallen. Denn Neuaufträge aus der Autobranche über 3,4 Milliarden Euro führen erst mal zu Vorlaufkosten. Von 2010 an profitiert der Drahtzieher dann von Zusatzumsätzen von 300 Millionen Euro.

Eine steigende Eigenkapitalquote – 2007 rund 37 Prozent, 2008 knapp 41 Prozent – sowie ein operativer Cash-Flow von rund 168 Millionen Euro (2007 und 2008) sichern die Aktion ab. Das sollte auch die Interessenten für die bis zum 17. Juli 2013 laufende fünfprozentige Anleihe beruhigen. Deren Rendite beträgt 4,75 Prozent, der Kurs liegt bei 101,26 Prozent. Bei Aufträgen den Kurs limitieren!

ISIN DE000A0JRRL4

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