Anleihestrategie
MAN legt zu

Der Münchener Nutzfahrzeugehersteller MAN wirtschaftet noch besser als erwartet. Anleihe-Interessenten bekommen Papiere mit einer guten Qualität.

Zum dritten Mal in diesem Jahr konnte der MAN -Vorstand die Ziele für 2007 nach oben anpassen. Statt über zehn Prozent Umsatzwachstum mit Lkws, Dieselmotoren und Turbomaschinen sollen es 15 Prozent (auf rund 15 Milliarden Euro) werden – bei einer Umsatzrendite von 10,7 statt gut zehn Prozent. Auftrieb könnte künftig das Gelingen einer Lkw-Fusion zwischen MAN, Scania und VW (Nutzfahrzeuge) bringen.

In den ersten neun Monaten steigerte MAN den Umsatz um gut zwölf Prozent auf 10,2 Milliarden Euro, das operative Ergebnis aber um 46,3 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Auch am Finanzprofil feilten die Münchner kräftig: Der Cash-Flow erreichte 942 Millionen Euro gegenüber 401 Millionen Euro, die Schulden sanken um gut 23 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.

Sie machen aktuell 29,5 Prozent des Eigenkapitals aus (2006: 50,1 Prozent). Das hätte ein gutes Rating verdient. Doch es gibt keins. Dank des Finanzprofils und der Aussichten ist es im A-Bereich (gute Qualität) anzusiedeln – und die 5,37-prozentige, bis 8. Dezember 2010 laufende Anleihe ein Kauf. Kurs 102,58 Prozent, Rendite 4,45 Prozent.

ISIN XS0181879650

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