Anleihestrategie: Metro-Papier für Risikobewusste

Anleihestrategie
Metro-Papier für Risikobewusste

Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro hat eine hohe Fremdkapital-Quote. Aber das Rating gilt als stabil.

Rund 60 Milliarden Euro heimste der Metro-Konzern im Vorjahr ein. 26,5 Milliarden Euro kamen von deutschen Metro-Kunden, im Ausland waren es 33,5 Milliarden Euro. Zwar ist noch nicht bekannt, wie viel genau an Profit hängen geblieben ist, doch die Düsseldorfer gehen selbst, gemessen am Gewinn je Aktie, von einem Plus von fünf bis acht Prozent aus. Mittelfristig dürfte die Restrukturierung von Real Früchte tragen, ebenso der Einbau von Wal-Mart. Und schließlich dürften sich die Kunden auch an die Mehrwertsteuererhöhung gewöhnen. Zudem setzt man bei Filialeröffnungen auf das margenstärkere Ausland.

Allerdings kosten Restrukturierung und Expansion Geld, und die Finanzschulden von rund sieben Milliarden Euro gelten im Vergleich zur Konkurrenz als hoch. Die Eigenkapitalquote dürfte bei einer geschätzten Bilanzsumme von 30,4 Milliarden Euro rund 18,7 Prozent erreichen. Das ist nicht allzu üppig, aber bei einem erwarteten Betriebsergebnis (Ebitda) von 3,2 Milliarden Euro liegt die Verschuldung beim akzeptablen 2,7-fachen des Ebitda. Daher sieht Standard & Poor’s das BBB-Rating (Investmentbereich) als stabil an, größere Akquisitionssprünge sollte sich Metro allerdings nicht leisten.

Risikobewusste Anleger können mit der bis zum 26. Mai 2011 laufenden 4,62-prozentigen Anleihe noch eine Rendite von 4,47 Prozent ergattern. Der Kurs beträgt 100,57 Prozent.

ISIN DE000A0BCGN2

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